Review | By Augsburger Allgemeine
Gerald Fiebig feat. EMERGE & Christian Z. Müller | Gasworks
Gerald Fiebig fängt das Echo des Industriezeitalters ein. Jetzt gibt es seine akustischen Erkundungen auf einer CD zum Nachhören. Gerald Fiebig, Jahrgang 1973, leitet seit 2015 das Kulturhaus Abraxas. Er studierte Literaturwissenschaften in Augsburg, schreibt Gedichte und beschäftigt sich seit 2006 auch mit Klangkunst. 2013 wurde Fiebig für seine Klanginstallationen mit dem Kunstförderpreis der Stadt ausgezeichnet.

 

„Gasworks“ heißt eine neue CD von Ihnen – eine akustische Erkundung des Gaswerks in Oberhausen. 2017 hatten Sie einen Lyrikband („nach dem nachkrieg“) vorgelegt, der um die Geschichte des Kasernenareals rund um das Abraxas kreist. Woher diese Affinität zu Augsburger Ortsbefragungen?

 

Gerald Fiebig: Ich habe mich häufig mit konkreten Orten auseinandergesetzt – nicht nur in Augsburg. Bei den von Ihnen genannten Projekten geht es um die Geschichte von Gebäuden. Ich erfinde ja nicht, ich finde. In dem Fall in Augsburg.

68 Minuten dauert Ihr Klangkunstwerk, das größtenteils im Gasometer aufgenommen worden ist. Was erwartet den Hörer? []

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